Sonderaufgaben

Die Schlagkraft der FF Hötting wird auch durch die Abdeckung zahlreicher Spezialaufgaben gefordert. Damit verbunden ist die Ausstattung mit speziellen Gerätschaften sowie die notwendige erweiterte Ausbildung. Zusätzlich zur Erfüllung der „alltäglichen“ Feuerwehraufgaben (Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung) erstrecken sich diese Sonderaufgaben auf folgende Gebiete:

Drehleiterstützpunkt

Die FF Hötting ist, wie die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die FF Neu-Arzl, ein Drehleiterstützpunkt. Wir verfügen über eine DLK 23/12 (Drehleiter mit Korb) von Iveco-Magirus mit einer Rettungshöhe von max. 30 Metern. Über die Drehleiter können Personen sowohl stehend im Korb als auch liegend mittels Krankenaufnahmegerät geborgen werden. Selbstverständlich können auch Löschangriffe über die Drehleiter vorgenommen werden.

SSG – Sauerstoffschutzgeräteträger

Die FF Hötting verfügt aktuell über 31 SSG-Träger in ihren Reihen. Eingesetzt werden die Sauerstoffschutzgeräte wegen ihrer Einsatzzeit von bis zur vier Stunden hauptsächlich bei Tunnelbränden. Aufgrund des Großbauvorhabens Brennerbasistunnel wurde die FF Hötting mit der Ausbildung an den SSG betraut. Weitere SSG-Träger in der Stadt Innsbruck finden sich in den Reihen der BF Innsbruck und der FF Amras.

 

Aufgrund der Topographie ist die FF Hötting auch für den Waldbrandeinsatz gerüstet. Neben 3 ausgebildeten Flughelfern stehen auch Spezialgeräte, wie Waldbrandpumpen und Spezialwerkzeug, zur Verfügung. Waldbrände werden sowohl aktiv aus der Luft mittels Hubschrauber als auch vom Boden durch die Einsatzmannschaft bekämpft.

Im August 2005 schrammte Innsbruck mit einem blauen Auge an einer Hochwasserkatastrophe vorbei. Dies war der Auslöser für den Ankauf von Elementen für einen mobilen Hochwasserschutz (siehe Bild). Auch für eine rasche Ableitung des Höttinger Baches in den Inn sind auf der Wache Hötting größere Alumodule stationiert.

 

Lawineneinsatzzug

Um die Bergrettung bei Lawineneinsätzen zu unterstützen, stellen ein Großteil der FF-Einheit des BFV Innsbruck-Stadt Mitglieder zum Lawineneinsatzzug ab. Im Einsatzfall werden diese Mitglieder über eine eigene Piepserschleife alarmiert und rücken mit ihrer Skitourenausrüstung in die Wache ein, um von dort aus gemeinsam den Einsatzraum anzufahren.